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Welche Tees helfen bei innerer Unruhe bzw. sorgen für mehr Gelassenheit?

Stress, Hektik und Zeitdruck stehen bei vielen an der Tagesordnung, doch genau das macht uns nervös. Abhilfe schaffen verschiedene Heilkräuter wie Baldrian, Melisse oder Johanniskraut, die bei innerer Unruhe und Nervosität helfen können. Dabei ist die Darreichungsform Tee sehr beliebt, denn die Zubereitung kann zu einem wohltuenden Ritual werden, sodass der Körper schon beim Aufbrühen auf Entspannung umschaltet. Lies hier, welche Tees dir helfen können, Stress abzubauen.

Beruhigender Tee für mehr Harmonie und Gelassenheit


Immer mehr Menschen klagen darüber, dass sie ständig angespannt, unausgeglichen, nervös und gereizt sind. Die weiteren möglichen Folgen sind Abgeschlagenheit, Überforderung, Leistungseinbußen, Kopf- und Magenschmerzen, Einschlafprobleme und depressive Verstimmungen. Entspannung kommt bei der gesellschaftlichen Leistungsorientiertheit und dem Termindruck häufig zu kurz. Wenn dir dies bekannt vorkommt und du etwas dagegen tun möchtest, achte darauf, dass du deinem Körper die nötige Ruhe verschaffst und auf regelmäßige Erholungsphasen achtest. Ergreife gezielte Maßnahmen der Entspannung. Neben Entspannungstherapien wie Yoga eignet sich ein Beruhigungstee gut zum Herunterfahren. Es gibt verschiedene Sorten, die ein alt bewährtes Hausmittel gegen Unruhe und Nervosität sind. Sie haben auf den Körper und die Seele eine stresslindernde Wirkung.

Folgende Tees können dir dabei helfen, auf natürliche Weise zur Ruhe zu kommen:

Baldrian-Tee:
Gib einen Löffel des Baldrianwurzelextrakts, der in nahezu allen Beruhigungstee-Mischungen enthalten ist, in eine Tasse Wasser und lasse es mehrere Stunden ziehen. Gieße es dann durch ein Sieb ab und erwärme es. Trinke drei Tassen Baldriantee am Tag. Die Inhaltsstoffe wirken beruhigend, entspannend und angstlösend auf den Körper, sodass auch der Schlaf erleichtert und verbessert wird. Baldrian wirkt jedoch nicht direkt nach der ersten Einnahme, sondern muss meistens ein bis zwei Wochen lang eingenommen werden, bis die positive Wirkung spürbar wird.

Johanniskraut-Tee:
Übergieße zwei Löffel mit 250 ml kochendem Wasser, lasse es zehn Minuten lang ziehen, gieße es durch ein Sieb und trinke den Tee. Die Pflanze hat viele medizinisch wirksame Inhaltsstoffe wie die Flavonoide, die eine entspannende und angstlösende Wirkung haben. Trinke morgens und abends eine Tasse. Johanniskraut gilt als sanftes Heilmittel bei Anspannung, nervöser Unruhe, Erschöpfung, leichten bis mittelschweren Depressionen und Schlafstörungen. Dafür sorgt beispielsweise der Wirkstoff Hypericin. Er setzt direkt im Glückszentrum des Gehirns an. Johanniskraut muss mehrere Tage oder Wochen eingenommen werden. Erst dann stellt sich der gewünschte Effekt ein.

Lavendel-Tee:
Erhitze das Wasser auf 80 °C, gieße es auf zwei Teelöffel Blüten und lasse den Tee vier Minuten lang ziehen. Beachte, dass Lavendelblüten keinesfalls mit kochendem Wasser übergossen werden dürfen, denn durch die hohe Hitze werden wertvolle Wirkstoffe zerstört. Lasse den Aufguss drei bis vier Minuten lang ziehen. Lavendel wirkt dank der enthaltenden ätherischen Öle beruhigend, stresslindernd und hilft dabei, erholsamer zu schlafen. Trinke den Tee vor dem Schlafengehen.

Zusammenfassung


Diese Tees können, wenn du sie regelmäßig trinkst, nervöse Zustände lindern und Einschlafprobleme beseitigen. Außerdem schaffst du dir, wenn du abends einen Beruhigungstee zubereitest, ein wunderbares Ritual, das bereits beruhigend und harmonisierend wirkt, bevor du den Tee trinkst. Schon bei der Zubereitung schaltet der Geist auf Entspannung um. Verstärke die positive Wirkung der Heilkräuter, indem du dir für die Zubereitung viel Zeit nimmst und deinen Tee ganz bewusst genießt. Probiere verschiedene Heilkräuter aus und beobachte, welcher Tee dir am besten tut.

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