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Heilkraut regt den Stoffwechsel an


Löwenzahn, Pusteblume oder Butterblume: Die anspruchslose Pflanze, die zur Familie der Korbblüter gehört, hat bei uns viele Namen und ist vor allem als Unkraut bekannt. Löwenzahn ist auf Wiesen, Wegesrändern und Feldern zu Hause und zeigt dort seine gelben Blüten. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Europa und hat sich auf der ganzen Nordhalbkugel ausgebreitet. Die vielen enthaltenen Bitterstoffe machen den Löwenzahn zu einer anerkannten Heilpflanze. Löwenzahn ist vielseitig einsetzbar und kann verschiedene Leiden wie Appetitlosigkeit, Völlegefühl oder Blasenentzündungen lindern. Aber auch in der Küche werden die jungen Blätter des Löwenzahns verwendet. Die würzig-herben Blätter der jungen Pflanze schmecken besonders gut im Salat.

Anwendung und Wirkung des Löwenzahns


Bereits im 16. Jahrhundert fand der Löwenzahn in Kräuterbüchern eine ausführliche Erwähnung. Er wurde vor allem als blutreinigendes und schleimlösendes Mittel verwendet. Seine Heilwirkung hat der Löwenzahn aufgrund seiner enthaltenen Bitterstoffe und Flavonoide: Diese regen die Gallenproduktion an, fördern die Verdauung und können den Appetit anregen. Außerdem wird diesen Inhaltsstoffen eine entzündungshemmende und beruhigende Wirkung nachgesagt. Das enthaltene Kalium wirkt leicht wassertreibend. Aufgrund seiner stark blutreinigenden Kraft eignet sich ein Löwenzahntee sehr gut für eine Entschlackungskur im Frühjahr. Vorsicht: Bei Problem mit den Nieren sollte das Heilkraut nur nach Absprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Löwenzahn: Tipps für den Hausgebrauch


Die Pflanze mit den gezackten Blättern ist nicht nur für seine heilende Wirkung bekannt, sie wird auch in der Küche immer beliebter. Ein Salat aus den jungen, leicht herben, Löwenzahnblättern schmeckt besonders gut. Aber auch im Smoothie oder als Pesto kann frischer Löwenzahn verarbeitet werden. Wer seinen Körper entgiften möchte, trinkt frisch gepressten Löwenzahnsaft als Kur über mehrere Wochen. Besonders häufig wird die Heilpflanze als Tee verwendet. Für einen Aufguss wird frischer oder getrockneter Löwenzahn verwendet und mit kochendem Wasser übergossen. Nach etwa 10 Minuten werden die Pflanzenteile durch ein Sieb gegeben.
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