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Kräuter gegen Gelenkbeschwerden und Erkrankungen wie Rheuma

Unser Skelett setzt sich aus mehr als 140 Gelenken zusammen, die uns beweglich machen, zumindest im gesunden Zustand. Die Ursachen für Gelenkbeschwerden sind sehr vielfältig. Viele Menschen nehmen Medikamente ein, um sie zu lindern. Doch auch die Natur hält verschiedene Heilkräuter bereit, beispielsweise Arnika, Ringelblume oder Teufelskralle. Nachfolgend erfährst Du die wichtigsten Heilpflanzen und wie sie wirken.

Gesunde Heilkraft der Natur - welche Kräuter können bei Gelenkschmerzen und anderen Problemen helfen?


Zu den Hauptursachen für Gelenkschmerzen, die den Alltag erheblich belasten, gehören zu wenig Bewegung, altersbedingte Abnutzung, Überlastung, beispielsweise beim Sport oder im Job, Verletzungen, Übergewicht und ungesunde Lebensweise, denn tierische Fette fördern beispielsweise Entzündungsprozesse. Dies alles macht den Gelenken schwer zu schaffen. Mögliche Folgen sind Krankheiten wie Osteoporose, Arthrose oder Rheuma und Beschwerden wie Gelenkschmerzen. Viele Kräuter können die Beschwerden schonend behandeln oder die medizinische Therapie unterstützen. Antirheumatische Kräuter sind beispielsweise:

Die Brennnessel wirkt dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe wie den Flavonoiden, Carotinoiden, Vitaminen und Mineralien entzündungshemmend und entwässernd. Bereite Dir einen Tee zu, der fünf Minuten lang zieht. Du kannst die Brennnessel auch in Smoothies verwenden.

Die Ringelblume hilft bei der Linderung von Schmerzen und stärkt das Gewebe. Innerlich angewandt kann sie aufgrund der enthaltenen Flavonoide und Saponine entzündungshemmend wirken.

Die Weidenrinde fungiert dank der enthaltenen Salicylsäureverbindungen wie ein leichtes natürliches Schmerzmittel. Du kannst Dir einen Weidenrinden-Tee zubereiten, der etwa zehn Minuten ziehen sollte.

Die Arnika kann mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen wie ätherischen Ölen, Gerbstoffen und Flavonoiden die Durchblutung fördern und Entzündungen bekämpfen. Die Blüten helfen auch bei Prellungen und Wunden.

Rosmarin fördert die Durchblutung und stärkt auf diese Weise die Gelenke. Du kannst Dir, genau wie aus Arnika, Tinkturen herstellen, um sie äußerlich auf die jeweiligen Stellen aufzutragen. Mische 250 Gramm Blüten mit 500 ml Alkohol wie Weingeist und lasse die Mischung am sonnigen Platz vier Wochen lang stehen. Mit den Tinkturen kannst Du mehrmals täglich Umschläge um das schmerzhafte Gelenk machen.

Die afrikanische Teufelskralle hilft bei chronischen Alterskrankheiten wie Rheuma, Arthrose und Gicht. Enthalten sind entzündungshemmende und schmerzlindernde Inhaltsstoffe.

Als Hausmittel können diese Kräuter bei leichteren Beschwerden oder auch zusätzlich zur ärztlichen Behandlung gegen rheumatische Erkrankungen helfen, beispielsweise in der Form von Tees, Badezusätzen, heißen Aufgüssen oder Umschlägen. Obwohl antirheumatische Medikamente eine effektive Linderung versprechen können, darf auch die Heilkraft der natürlichen Kräuter nicht unterschätzt werden.

Zusammenfassung


Einige Kräuter werden schon seit vielen Jahren gegen Schmerzen oder Entzündungen verwendet. Auch wenn sie die Krankheiten oftmals nicht vollständig heilen können, leisten sie einen wichtigen Beitrag bei der Linderung von Beschwerden. Nicht nur Medikamente helfen bei Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Arthrose, auch natürliche Kräuter bieten mit ihren entzündungshemmenden und schmerzstillenden Substanzen gute Unterstützung. Selbstverständlich solltest Du zunächst einmal einen Arzt aufsuchen, damit er das Krankheitsbild genauer prüft.
zu den Wildkräuter rezepte

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